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  1. Germasushibergmaschine

    Kunstverein Leverkusen
    Museum Schloss Morsbroich

    2012

    Fünf Diaprojektoren unterhalb des Tisches projizieren gegen drei hängende Kunststoffspiegel. Die Projektionen ergänzen sich zu einem stehenden Bild. Lautsprecher spielen Regen und Sturmklänge auf die metallene Tischplatte.

  2. Mendels-Rache

    Skulpturenpark des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin

    2000

    Erbsen liegen auf einer gespannten Gummimembran. Sie werden durch das peitschende Schlagen einer Mechanik ruckartig zum Aufspritzen gebracht und bringen die wassergefüllten Glaskolben zum Klingen und Nachschwingen. Die Erbsen auf der Membranen spiegeln sich im Wasser der Kolben. In der leichte Bewegung der Kolben zeigen sich permant verändernde Vexierbilder.

  3. Willkommen in Absen/c/ity

    Soundartfestival
    Akademie der Künste
    Berlin

    2000

  4. Brechender Bambus

    Haus Huth
    Debis
    Großbaustelle Potsdamer Platz
    Berlin

    1996

    Die leicht an den Lautsprechermembranen anliegenden Stäbe werden durch splitternde, aufreißende Geräusche und dumpfe, brechende Töne wellenartig in Bewegung gebracht. Brachiale Sequenzen wechseln mit sensiblen Passagen vereinzelter Töne. Das Licht der Scheinwerfer umliegender Kräne fällt durch die Bäume vor dem Fenster des Ausstellungsraumes im ersten Stock des Weinhauses Huth. Der Raum wird zur Camera obscura. Die sich ständig verändernden Schatten von Fenstern, Bäumen, Gerüsten und Kränen verdichtet sich zu einer röntgenbildhaften Projektion

  5. Tischhörspiel

    Indoorgames

    Stiftung • Starke, Berlin

    1998

    Tischhörspiel

  6. kinetisches Stilleben

    Akademie der Künste, Berlin, 1998
    Im klassischen Stilleben triumphiert das Rohe vor dem gekochtem. Das Prozeß-
    hafte des Kochens, der Gahrungsprozeß kommt nur selten zur Darstellung. Ein gutes Rezept und dessen strikte Befolgung machen noch kein gutes Essen. Der Klang des Zerteilens, Schneidens, Schabens, Reinigens und Kochens erfliegt. Fällt ein Wassertropfen in heißes Fett verändert sich der Klang, der an das Ohr des Koches dringt schlagartig. Anbraten findet neben dünsten statt. Wie der Geschmack sich mischt und verfeinert, die Konsistenz fester oder weicher wird, wird auch der Klang moduliert. „Betrachten“ wir den Klang isoliert vom Bild, ist nicht sofort aus zumachen, ob es sich um das Wenden eines Bratens oder das Surren einer Salatschleuder handelt. Brauchte das her-
    kömmliche Stilleben zur Darstellung von Wein immer das Glas oder den Pokal, geht der Klang der Rohstoffe eine Verbindung mit dem der Geräte ein.